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Johannes Listewnik 2021

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Johannes Listewnik 2021

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Johannes Listewnik 2021 Johannes Listewnik 2021

4&5

III35/32
Jeden Tag 25 Minuten Yoga, 15 Minuten Tagebuch, 2 Stunden telefonieren am Abend. In der Woche durchschnittlich 12 Stunden Atelier, 17 Stunden Erwerbsarbeit. Stagnationsgefühl in Zeiten des Fortschritts, doch seit die Schule wieder offen ist, geht alles besser und seit der Himmel manchmal - mitunter sogar tagelang - nicht grau ist, natürlich auch. Nur die in der Frage "Was willst du denn dann tun?" verpackte rhetorische Frage "Die Nacht durchmachen?", verwirrt mich, so dass ich mich zu beiden Fragen nicht äußern kann. Eigentlich ist das auch alles egal, Stagnation und Fortschritt und ständig Neuigkeiten. Dabei bleibt alles – also die Gesellschaft – so dämlich (Solidarität, ja klar) wie sie eben ist, und es macht keinen Unterschied, warum jemand etwas tut, alle haben ihre Gründe, können beweisen, dass ihr eigenes Verhalten jetzt genau so richtig ist, das outcome, ob es jetzt Impfdränglung oder Blumenmalen ist, bleibt das outcome. Gründe: Egal, nur stetiger Brei. Es wäre doch mal schön, wenn der positive private Horizont sich mit dem allgemeinen Horizont decken würde. So das dann nicht alles ekelhaft ist, dass aus eigenen Gründen gehandelt werden kann, ohne dass das widerliche andere immer mitgedacht werden muss. Yoga um die Resilienz zu stärken (*  ̄︿ ̄)

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III51/32
Endlich: Der Regen

7

III100/32
Endlich: Die Blumen, die roten Bilder.

8

nichts

Bild- und Textquellen

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Johannes Listewnik: Es bleibt leider wie es war, Öl, Acryl, Epoxidharz, Marker, Bleistift und verschiedene Drucktechniken diversen auf Papieren, vernäht und geößt, 34×42cm


2

Friedrich Schiller, Die Braut von Messina, Reclam, Stuttgart, 2017, S. 123


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Johannes Listewnik: Blumenpieces, 24 Risographien auf verschiedenem Papier, 2 Versionen, 24×18cm, Risotop-Verlag – Ders.: Pieces Ib 42-31 – III 48-31, Risographien auf Papier, 17×26cm, Risotop-Verlag